Rücktritt vom Leistungssport

In diesen Tagen ist es wieder soweit. Drei Wochen lang verfolgen Millionen von Zuschauern eines der grössten Sportereignisse der Welt. Mehr als 100 TV Stationen übertragen Emotionen und Leidenschaft der für mich schönsten Sportart in die Wohnzimmer dieser Welt. Natürlich spreche ich von der Tour de France, dem wichtigsten und grössten Radrennen der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft.

Genau diese Bilder sind es, welche mich als kleiner Junge faszinierten und die mich dazu gebracht haben, beim schönsten Wetter mitten am Nachmittag die Badi in Sissach zu verlassen und nach Hause zu gehen, um vor dem Fernseher meinen Helden zuzuschauen und nachts davon zu träumen, eines Tages selbst am Start der Tour de France zu stehen.

Umso schwieriger ist es für mich die folgenden Zeilen zu verfassen. Ich bin nach langer und reiflicher Überlegung zum Schluss gekommen, dass ich meine Karriere beende und vom Leistungssport zurücktreten werde. Die gesundheitlichen Probleme, welche mich seit dem Wechsel in die Elitekategorie stetig begleitet haben und die schwindenden Chancen für einen Profivertrag führen zu dieser Entscheidung. Mein Körper hat mir meine Grenzen mehr als einmal aufgezeigt und trotzdem habe ich mich immer wieder zurück gekämpft. Doch dieses „zurückkämpfen“ braucht extrem viel Energie und irgendwann bin ich an einem Punkt angelangt, wo ich einfach genug hatte.

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Saisonunterbruch infolge Infekts

Nachdem ich bis jetzt einfach nicht auf touren kam, war ich vergangenen Mittwoch erneut beim Arzt. Die Blutwerte sind soweit alle in Ordnung und haben sich seit meinem letzten Test im März nicht verändert. Jedoch wurde festgestellt, dass ich sehr viel Schleim im Rachen habe, was auf einen Infekt hindeutet, welchen ich vermutlich schon die ganze Saison mitschleppe. Das würde die immer wiederkehrende Müdigkeit, sowie den Leistungseinbruch erklären.

Mit Antibiotika werden wir versuchen den Infekt wegzukriegen. Als Folge werde ich nun die Saison unterbrechen müssen und zuerst eine Trainingspause von 1-2 Wochen einlegen. Anschliessend werde ich einen kleinen Aufbau betreiben, damit ich im Juli dann wieder Rennen fahren kann. Somit werde ich aber im Juni keine Rennen fahren und verpasse auch mein grosses Saisonziel, die Schweizermeisterschfaten Ende Juni.

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Von Krankheit und Pech verfolgt

Die Saison 2016 war für mich bis jetzt eine riesige Enttäuschung. Nach einer guten Vorbereitung im Winter macht mir mein Körper einmal mehr einen dicken Strich durch die Rechnung. Zuerst musste ich direkt vor dem Saisonstart eine Erkältung auskurieren, anschliessend fand ich nie den richtigen Tritt. Es war ein ständiges auf und ab. (mehr …)

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